Zusatzmodule
Umlage und Verrechnung
Damit der Verursacher auf seine Kosten kommt!
Für eine zuverlässige Kostenanalyse ist es notwendig, die Kosten an den Stellen zu erfassen, an denen sie auch verursacht wurden. Die korrekte Verteilung der Kosten garantiert das flexible Umlageverfahren von MegaPlus. Durch Einsatz des Iterationsverfahrens können auch Kostenrückflüsse auf einfache Weise mathematisch exakt verarbeitet werden. Die freie Definition von Umlagekostenarten sorgt für eine saubere Trennung zwischen Primär- und Sekundärkosten. Im einzelnen weist das Umlageverfahren folgende Merkmale auf:
- Umlage zwischen allen Kontierungsobjekten
- Umlage von einzelnen Kostenblöcken
Für jedes abgebende Objekt können die Kosten angegeben werden, die umgelegt werden sollen (beispielsweise nur die Personalkosten).
- Mehrere Umlageverfahren
- direkte Umlage
- Stufenleiterverfahren
- Iterationsverfahren
- Mehrere Umlagemethoden
- Umlage nach Prozentsatz
- Umlage nach Betrag und Prozentsatz
- Umlage nach Schlüsselgröße
- Umlage nach Bezugsgröße
- Umlage nach Leistung x Preis
- Mehrere Umlageschemata
Es können beliebig viele Umlageschemata definiert werden. Jedes Schema enthält folgende Eigenschaften:
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- Umlageverfahren
- Umlagemethode
- abgebende Kontierungsobjekte
- Liste der empfangenen Kontierungsobjekte
- Trennung der Umlageberechnung von den Auswertungen
Die Berechnung und Speicherung der Umlage erfolgt unabhängig vom BAB. Die Er-gebnisse der Umlage können in verschiedenen Auswertungen berücksichtigt werden und auch über MegaPlus analysiert werden.
- Trennung der Umlageberechnung von Buchungen
Die Umlage kann nach verschiedenen Verfahren berechnet werden. Eine Kostenstelle kann beispielsweise in einer Periode nach dem Iterationsverfahren und nach dem Stufenleiterverfahren umgelegt werden. Die Buchung eines Ergebnisses erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch des Anwenders. - Stornierung der Umlagen
- Zuschlags- und Verrechnungssätze
Für Kostenstellen oder Kostenträger können Zuschlags- und Verrechnungssätze ermittelt werden. Dazu werden jeweils die aktuell im System vorhandenen Bewegungsdaten genutzt. Zuschlags- und Verrechnungssätze können automatisch ermittelt oder manuell eingegeben werden. Es können Plan- und Ist-Sätze parallel gepflegt werden. Die Zuschlags- und Verrechnungssätze können für die innerbetriebliche Leistungsverrechnung und für Angebots-, Vor- und Nachkalkulation verwendet werden.
Plankostenrechnung
Ist Ihr Budget für MegaPlus schon eingeplant?
MegaPlus verfügt über eine detaillierte Plankostenrechnung, welche keine Wünsche offen lässt. Kosten können für Kostenstellen und Kostenträger pro Kostenart geplant werden. Dabei ist auch eine Aufspaltung der Kosten in fixe und proportionale Bestandteile möglich. Plandaten werden ebenso für Bezugsgrößen, Umlage Bezugsgrößen, Zuschlags- und Verrechnungssätze erfasst.
MegaPlus enthält darüber hinaus zahlreiche Planungshilfen, mit denen die Plandatenerfassung vereinfacht und beschleunigt werden kann:
- Planung mit Mengen und Preisangaben
- Periodenschlüssel
- prozentuale Plankostenveränderungen
- Vortrag von Planwerten im Jahresabschluss
Plankosten können in verschiedenen Auswertungen (z.B. BAB, Soll- Ist- Vergleich, usw.) ausgewertet werden. Sie sind aber auch ein wichtiges Element des Umlageverfahrens. Es lassen sich Umlagen auf der Basis der Plandaten berechnen und buchen. Dabei kann differenziert werden, welcher Kostenanteil (fix oder proportional) als Berechnungsgrundlage benutzt wird.
Auftrags- und Projektabrechnung
Projektcontrolling - einfach und variabel.
Aufträge und Projekte können als zusätzliche Objekte der Kostenrechnung angelegt werden. Zu-sätzliche Funktionen für das Auftragscontrolling werden bereit gestellt.
Es können Kontierungsregeln zum Auftrag und die Berechnung der Buchungen für die Finanzbuch-haltung (Aktivierungen, Rückstellungen, Auflösung von Rückstellungen usw.) hinterlegt werden.
Zu Aufträgen lassen sich eine Reihe von Standardangaben machen (Auftragsanfang, Auftragende, Fertigmeldungsdatum, Übergabedatum, Gewährleistungsdatum, Land, Vertreter, Kunde, Sparte usw.).
Darüber hinaus können 999 Zusatzfelder und zehn Sortierfelder vom Anwender selbst definiert werden. In Leistungsarten werden Informationen zu Aufträgen (beispielsweise Mengen, Preise oder Verrechnungssätze) hinterlegt, die nicht gebucht werden sollen. Diese Informationen können bei der Kalkulation berücksichtigt werden.

