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Zusatzmodule

Und was können wir sonst noch für Sie tun?

Basis-Schnittstelle verteiltes WWS

Um ein Warenwirtschaftssystem auf mehrere Standorte verteilen zu können, ist ein Datenaustausch, sowohl der Stamm- als auch der Bewegungsdaten, zwischen den Standorten notwendig. Die Basis-Schnittstelle stellt die Grundfunktion im Rahmen eines objektorientierten Ansatzes zur Verfügung. Damit können Funktionen und Daten in einer ”verteilten” Systemumgebung aufgesetzt werden. Über einen Konfigurationsmechanismus ist einstellbar, welche Daten und in welchen Intervallen diese Daten übertragen werden sollen.

Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Standorten ist so realisiert, dass MegaPlus an verschiedenen Standorten auf unterschiedlichen Unix- Plattformen und mit unterschiedlichen Datenbanksystemen im Gesamtsystem (Zentrale mit dezentralen Standorten) eingesetzt werden kann.

Basis-Schnittstelle EDI

Mit Hinsicht auf die zunehmende Standardisierung im elektronischen Datenaustausch für die zeitnahe Übertragung von Stamm- und Bewegungsdaten wird mit diesem Zusatzmodul eine Basis- Schnittstelle für EDI (Electronic Data Interchange) zur Verfügung gestellt.

Über diese Schnittstelle werden Standard- EDI- Konverter mit vordefinierten Informationen versorgt bzw. entsprechend abgestimmte Informationen vom EDI-Konverter an diese Schnittstelle übergeben. Diese Informationen werden über Profile für Partner, Kommunikationsmedien und Nachrichtendefinitionen in internationale Übertragungsformate (z.B. EDIFACT, SEDAS) bzw. in zwischen Partnern festgelegte Datenformate mit dem hierfür benötigten Anpassungsaufwand umgewandelt und umgekehrt.

Standard- EDI- Konverter können auf demselben Hardwaresystem wie MegaPlus oder einem Vorrechner aufgesetzt werden. Bei einem Vorrechner-Konzept werden entsprechende Netzwerk-Verbindungen vorausgesetzt.

Sets/Handelsstücklisten

In diesem Zusatzmodul können Artikelstrukturen, bestehend aus mehreren Komponenten, hinterlegt werden. Da einzelne Komponenten wiederum Set- Artikel sein können, sind mehrstufige Sets bzw. Handelsstücklisten abbildbar. Bei Sets findet die Bestandsführung auf Set- Komponenten- Ebene statt, z. B. für verkaufsfähige Einzelartikel. Bei Stücklistenartikeln wird der Hauptartikel bestandsgeführt.

Es wird die Verarbeitung von Varianten unterstützt, so dass diese für bestimmte Artikel (eingeschränkte Varianten) oder für alle Artikel (uneingeschränkte Varianten) nachgebildet werden können. Auf den Belegen kann die Struktur wahlweise aufgelöst werden. In der Set- Erfassung kann neben einem Textbaustein auch die Zusammensetzung des Verkaufspreises definiert werden. Als Informationsfunktion kann die Verfügbarkeit von Sets und Handelsstücklisten abgerufen werden.

Einzelstückverwaltung

Das Warenwirtschaftssystem stellt mit diesem Zusatzmodul eine Verwaltung von Artikeln auf der Basis von Einzelstücken bereit. Artikel mit Seriennummern können in der Warenwirtschaft einzeln bewertet werden. Einzelstückartikel sind Artikel, die durch Verwendung bestimmter Attribute genauer beschrieben werden.

Neben fest vorgegebenen Attributen wie Seriennummer, Chargennummer, Verfallsdatum und Gewicht können bis zu drei frei definierbare Attribute (z.B. Länge, Breite oder Farbe, Größe) zugeordnet werden. Durch die Nutzung einer Einzelstückdetaillierung können auch inhomogene Einzelstücke verwaltet werden. Diese Attribute können einem Artikel einzeln oder in Kombination zugeordnet werden.

Im Informationssystem stehen Funktionen zur Verfügung, die Aussagen über die im Lager befindlichen Einzelstücke machen. Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit werden Nachweislisten geführt, aus denen die Empfänger von bestimmten Seriennummern hervorgehen. Außerdem können für Seriennummern Garantiebelege gedruckt werden.

Kostenstellen/Kostenträger

Kostenstellen und Kostenträger können als Vorbelegung in den Stammdaten definiert werden. Dazu sind diese Angaben in der Kontenverwaltung z.B. auf Artikel- oder Artikelgruppenebene notwendig. Ergänzend dazu kann eine weitere Angabe von Kostenstelle und Kostenträger in den Belegköpfen (z.B. Lieferantenbestellung, Kundenauftrag oder Sofortrechnung) und / oder in einer Position des Belegs eingetragen werden.

Anzahlungen/Teilzahlungen

Dieses Zusatzmodul unterstützt MegaPlus mit Anzahlungs- oder Teilzahlungsrechnungen. Hierzu werden in den Aufträgen Zahlungspläne hinterlegt, die jeweils den geplanten Zeitpunkt der (Teil-) Fakturierung unabhängig von einer Lieferung definieren.
Anzahlungsrechnungen sind die Grundlage für die Erzeugung spezieller Buchungssätze, welche noch keine ”Erlöse” darstellen. Nach Stellung der Endrechnung (bei Anzahlungen) werden die Umsatzstatistiken aktualisiert.

Wartungsverträge/Daueraufträge

Über ”Wartungsverträge” und ”Daueraufträge” werden periodisch wiederkehrende Abläufe abgebildet. Beide Funktionalitäten lassen sich auch getrennt einsetzen.

Ein Wartungsvertrag regelt die Festlegung und Abrechnung von Wartungsgebühren für eine zu erbringende Leistung. Im Wartungsvertrag werden der Vertragsbeginn, das Wartungsentgelt, die Artikelnummer und der Abrechnungszeitraum wie Monat, Quartal, Halbjahr oder Jahr angegeben.

Im Rahmen eines Fakturierungslaufs werden die zur Abrechnung anstehenden Wartungsverträge selektiert und entsprechende Ausgangsrechnungen erzeugt. Die dazugehörigen Buchungssätze werden für die weitere Verarbeitung in der Finanzbuchhaltung bereitgestellt. Außerdem stehen Auswertungen über die erwarteten Wartungsgebühren zur Verfügung.

Artikelabsatzplanung

Dieses Zusatzmodul dient zur Unterstützung planerischer Tätigkeiten im Verkaufsbereich. In einem zweistufigen Prozess erfolgt zuerst die Planungsberechnung und anschließend die daraus resultierende Bedarfsermittlung.

Die Planungsberechnung wird über mehrere Kennzeichen gesteuert und bezieht sich auf Absatzzahlen der letzten 12 Monate. Hieraus werden entsprechende Wachstumsfaktoren unter Berücksichtigung von Korrekturfaktoren errechnet.

Bei der im zweiten Schritt durchgeführten Bedarfsermittlung wird der verfügbare Bestand bestimmt. Zur Berechnung des Gesamtbedarfs werden optional Anteile für Ausschussware und Ware zweiter Wahl berücksichtigt.

Lagerplatzverwaltung

Die ”Lagerplatzverwaltung” ist ein in MegaPlus integriertes Modul und umfasst die Funktionsbereiche ”Wareneingang”, ”Kommissionierung”, ”Warenausgang”, ”Lagerumbuchung”, ”Lagerjournal” und ”Inventur”.

Es können Lagerplatztypen definiert werden, die zur einheitlichen Lagerplatzdefinition eingesetzt werden. Die Funktion zur Lagerplatzgenerierung wird genutzt, um Lagerbereiche mit gleichförmigen Lagerplätzen einfach und zeitsparend anzulegen.

Über die Lagerplatzinformation können aktuelle Informationen zu jedem Lagerplatz abgerufen werden.

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