Ein „Hoch“ auf den Besten der Besten

Ein „Hoch“ auf den Besten der Besten

Benjamin Rasch machte in NRW den besten Abschluss zum IT-Systemkaufmann.
Er kommt aus der Ausbildungsschmiede von MEGA Software.

Jung, smart, dynamisch mit viel Potenzial: Benjamin Rasch. Im Sommer machte der 21-Jährige seine Abschlussprüfung zum IT-Systemkaufmann. Volle Punktzahl! Besser geht es nicht. Zumal er die Ausbildung um ein Jahr verkürzt hat. Ausgebildet hat ihn MEGA Software. „Wir haben immer gute Auszubildende, die gute und sehr gute Abschlüsse schaffen“, sagt Pamela van den Hövel, seine Ausbilderin bei MEGA Software. Doch Benjamin Rasch ist schon etwas Besonderes: der beste Azubi der vergangenen 30 Jahre. „Bislang haben wir sehr viel Glück gehabt“, sagt sie bescheiden. Van den Hövel ist zuständig für die kaufmännische Ausbildung, ihr Kollege Marco Wegner betreut junge Leute, die den Beruf des Fachinformatikers für Anwendungsentwicklung erlernen.

Mega macht Spitzenleistung möglich

Mega macht Spitzenleistung möglich

Glück allein ist es sicherlich nicht. Das stellte Burkhard Landers, der Präsident der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve sehr deutlich heraus, als er die 240 Landesbesten aus gut 120 Berufen am 10. November in der Duisburger Mercatorhalle mit einer Ehrenurkunde auszeichnete. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Betrieben und Ausbildern, „die diese Spitzenleistung erst möglich gemacht hätten“. Benjamin Rasch kann dies nur unterstreichen. „Ich konnte mich bei MEGA frei entfalten und habe schon früh eigenverantwortlich gearbeitet“, erzählt er. Im Support etwa, eine seiner Stationen, bearbeitete er schnell eigenständig Kundenanfragen. In der sehr familiären Atmosphäre des Unternehmens habe er zudem Probleme stets ansprechen können. Auch die Kritik sei immer sehr konstruktiv gewesen. So gaben ihm die Kollegen Tipps für seine Abschlusspräsentation, die er im Betrieb vorab gehalten hat.

 

Stolze Eltern und ein gut aufgelegter Präsident

Stolze Eltern und ein gut aufgelegter Präsident

Dennoch: Ohne seine eigene Zielstrebigkeit hätte er dieses Ergebnis wohl kaum erzielt. Ebenso wenig ohne die Unterstützung seiner Eltern Helena und Thomas Rasch, die ihn an seinem großen Tag in die Mercatorhalle begleiteten. „Wir sind sehr stolz auf ihn“, sagt sein Vater. Schon bald möchte Benjamin für einige Monate im Ausland arbeiten, finanziert über ein Stipendium. „Junge Leute, die einige Semester studiert haben, wie etwa Benjamin, sind reifer, teamfähiger, haben mehr Sozialkompetenz, sind fachlich besser, motivierter und auch deutlich disziplinierter“, weiß Marco Wegner. Er war als Vertreter von MEGA in die Mercatorhalle nach Duisburg gekommen. 

Einen ganzen Vormittag feierten die 16 Industrie- und Handelskammern aus NRW ihre Besten mit einem bunten Programm aus Showacts, launiger Moderation und mit einem gut aufgelegten Präsidenten Burkhard Landers. Landers betonte am Ende, wie wichtig die duale Ausbildung als Erfolgsmotor für die deutsche Wirtschaft sei und forderte die Betriebe auf, auch weiterhin auszubilden. „Das werden wir tun“, sagt Marco Wegner.

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