Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband (DGD) GmbH

Solide wirtschaften mit MegaPlus®

Es gibt sie noch: Krankenhäuser, die den Menschen in den Mittelpunkt ihres Handelns stellen und nicht das Wirtschaften an sich. Dass sie trotzdem sehr erfolgreich sind, zeigt das Beispiel der sechs Kliniken der GmbH des Deutschen Gemeinschafts-Diakonie­verbandes (DGD). Denn sie haben ihre Finanzen sicher im Griff - mit MegaPlus®/Rechnungs­wesen.

Solide wirtschaften mit MegaPlus®
Foto: Ramon Wachholz

Eine maximale Gewinner­zielungs­absicht ist nicht das primäre Ziel der DGD GmbH. Vielmehr sind es die christ­lichen Werte der evangelischen Reformation, die Mitarbeiter und die Geschäfts­führung dieses etwas anderen Kranken­trägers antreiben. Fairer Umgang mit den Patienten, aber auch der Mitarbeiter unter­einander steht dabei ganz oben auf der Agenda, ebenso der Gottes­dienst. „Dankbar Gott Dienen“ heißt denn auch der Leitsatz, der nicht nur aus dem Kürzel DGD abgeleitet ist, sondern der in allen Häusern das Handeln bestimmt.

Arbeitsfelder der Diakonissen

v.r.n.l.: Geschäftsführer der DGD GmbH Dr. Michael Gerhard, die Leiterin Finanz- und Rechnungswesen Angelika Blöcher und MEGA-Vertriebsmitarbeiter Kai Bonfigt
v.r.n.l.: Geschäftsführer der DGD GmbH Dr. Michael Gerhard, die Leiterin Finanz- und Rechnungswesen Angelika Blöcher und MEGA-Vertriebsmitarbeiter Kai Bonfigt (Foto: Ramon Wachholz)

Ein Blick in die Geschichte der DGD GmbH erklärt die gelebte Praxis. „Wir sind nicht wie andere Kranken­haus­konzerne nach unter­nehmens­strate­gischen Gesichts­punkten zusammen­gestellt worden“, sagt Geschäfts­führer Dr. Michael Gerhard, „sondern aus den Arbeits­feldern der Diakonissen entstanden.“ Vier Frauen und ein Pfarrer hatten sich 1899 im ost­preußischen Borken zusammen gefunden. Gemein­schaft, missionarische Tätig­keiten und vor allem Diakonie hatten sie sich auf die Fahnen geschrieben, um Alten, Kranken und Kindern zu helfen. Nach Marburg kam die Gemein­schaft 1908 mit dem Nach­folger des Gründers.

Heute gehören dem gemein­nützigen Träger vier Akut­kranken­häuser und zwei Fach­kliniken an mit insgesamt 1.800 Mitarbeitern. Von der Betten­zahl zählen die Häuser eher zu den kleineren, genießen jedoch als Spezial­kliniken höchste Anerkennung. Wie etwa die Lungen­klinik Hemer. „Es gibt nur sehr wenige Kliniken in Deutschland, die eine ähnlich hohe Fall­zahl im Bereich der Lungen­heil­kunde haben wie Hemer“, so Dr. Gerhard.

Therapieplätze für Spielsüchtige

Mitten in einem Meer aus rosa Kirschblüten: die Geschäftsstelle der DGD GmbH in Marburg.
Mitten in einem Meer aus rosa Kirschblüten: die Geschäftsstelle der DGD GmbH in Marburg. (Foto: Ramon Wachholz)

Auch die beiden Fachkliniken für Suchtkranke zeichnen sich durch spezielle Angebote aus. So war die Fachklinik Römerhaus in Sulzberg, die ausschließlich Männer therapiert, die erste anerkannte Klinik für Spielsucht in Bayern.

Die Fachklinik Haus Immanuel, die sich sucht­kranken Frauen widmet, konnte ihre Therapie­plätze mit der Fertig­stellung des Neu­baus im Früh­jahr 2012 nahezu verdoppeln und bietet jetzt zudem Betreuung für bis
zu zwölf Kinder sucht­kranker Mütter an.

Der christliche Auftrag ist nur die eine Seite des Erfolgsrezeptes, eine solide Finanzpolitik die andere.
„Wir haben keine Rendite­vorgaben“, sagt Geschäfts­führer Dr. Gerhard. Jeder erwirt­schaftete Cent fließt zurück in die Kranken­versorgung und ermöglicht Investitionen wie etwa die in den Erweiterungs­bau der Fach­klinik Haus Immanuel. Ein Jahres­umsatz von gut 130 Millionen Euro spricht für sich. Das wirkt sich auf die Atmosphäre in den Häusern aus. „Die Stimmung ist sehr gut sowohl bei den Patienten als auch unter den Mitarbeitern“, sagt Geschäfts­führer Dr. Gerhard. Regel­mäßige Patienten- und Mitarbeite­rbefragungen dokumentierten dies wie auch die hervorragende Auslastung über viele Jahre.

Christian Uloth, Direktor des Diakonie-Krankenhauses Wehrda
Für Christian Uloth, Direktor des Diakonie-Krankenhauses Wehrda, ist MegaPlus das führende System. (Foto: Ramon Wachholz)

Transparenz mit MegaPlus®

Wichtigste Voraussetzung dieser soliden Finanzpolitik ist ein vernünftiges Finanz­buch­haltungs­system mit einer leistungs­fähigen Kosten­rechnung, die alle Detail­informationen wie Pflege­tage, Fal­lzahlen, Verweil­dauer sowie Leistungs­zahlen etwa von Labor, Radiologie oder Diagnostik erfasst. Das schafft Transparenz auf Ebene der Kosten­stellen und -träger.

Vor 15 Jahren hatte die DGD sich für das MegaPlus®/Rechnungs­wesen entschieden und bis heute nicht bereut. „Die Zusammen­arbeit ist hervorragend – in den einzelnen Häusern kommen die Mitarbeiter mit MegaPlus® bestens zurecht“, sagt Angelika Blöcher, Leiterin Finanz- und Rechnungs­wesen der DGD GmbH. Bei Rückmeldungen reagiere der Support von MEGA schnell und kompetent, Updates würden schnell geliefert, die Schulungen erfolgten zügig und zielführend.

Das bestätigt auch Christian Uloth, Direktor des Diakonie-Kranken­hauses Wehrda, das als einziges Haus ebenfalls in Marburg angesiedelt ist. „Allein die Konstanz, mit der wir mit MEGA arbeiten, zeigt wie zufriedene Kunden wir sind.“ Bei anderen Systemen wie etwa dem Kranken­haus­informations­system (KIS) hätte man bereits mehrfach den Anbieter gewechselt. „MEGA ist daher für uns das führende System, bei allem, was mit Finanzen zu tun hat. Alle anderen Systeme wie das KIS oder das gerade angebundene Radiologie­infor-­mations­system Medavis docken wir an MEGA an“, beschreibt Uloth die Bedeutung der Finanz­buch­haltung von MegaPlus®.

Das führende System MegaPlus®

„MEGA ist das Programm, das im Hintergrund läuft, alle Kosten­träger systematisch abbildet und uns eine zuverlässige Übersicht über unsere Kosten­struktur liefert“, so Uloth. Das ermöglicht rechtzeitiges Steuern betriebs­wirt­schaft­licher Entscheidungen, die angesichts des Kosten­drucks im Gesund­heits­wesen schnell und flexibel getroffen werden müssen. Gebucht wird vor Ort in den Kranken­häusern und Kliniken. Die Finanz- und Kosten­daten geben die einzelnen Kranken­häuser am Ende des Jahres an die Zentrale in Marburg ab, wo die Gesamt­bilanz der Gesellschaft mit MegaPlus® erstellt wird. „Wir hier in der Zentrale haben Zugriff auf die Buch­haltungs­systeme der einzelnen Häuser und können mandaten­über­greifend agieren“, sagt Angelika Blöcher. Das sei ein großer Vorteil von MegaPlus®.

Deutscher Gemeinschafts-Diakonieverband e.V.

Träger von:

  • Diakonissen-Mutter­häusern
  • Ausbildungseinrichtungen
  • DGD-Gästehäusern
  • Alten- und Pflege­heimen
  • Reha-Klinik

Gesellschafter von:

  • DGD GmbH
    • Geschäftsführung und Stabs­stellen DGD-Hauptstelle, Marburg
    • Fachklinik Haus Immanuel, Hutschdorf
    • Fachklinik Römerhaus, Sulzberg
    • Klinik Hohe Mark, Oberursel Psychiatrie, Psycho­therapie
    • Institutsambulanz, Frankfurt/Main
      Tagesklinik, Frankfurt/M
      TagesReha Sucht, Frankfurt/M
    • Krankenhaus Sachsen­hausen, Frankfurt/M
      Radiologie Sachen­hausen GmbH
      Füreinanderdasein GmbH
      MVZ Sachsenhausen
    • Lungenklinik Hemer
      MVZ an der Lungen­klinik Hemer GmbH
    • Diakonie-Krankenhaus Wehrda, Marburg
  • Diakonie-Krankenhaus Harz GmbH
  • Deugedia GmbH
    Versorgungs­einrichtung für Diakonissen
  • Verlag der Francke-Buchhandlung GmbH
  • DiaServ GmbH
    Versicherungen und Dienst­leistungen