Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH

Mehr als Zwiebelmuster und Schwanendekor

Seit drei Jahrhunderten steht MEISSEN® für hohe Hand­werks­kunst und einzig­artige Kreationen.
Die Manufaktur gilt nach Porsche als bekannteste Luxus­marke Deutschlands.

Am ersten Tag in Mailand ausverkauft: Die neue Schmuckkollektion
Am ersten Tag in Mailand ausverkauft: Die neue Schmuckkollektion (Foto: Meissen)

Begonnen hatte alles mit Labor­versuchen von Johann Friedrich Böttger und Ehrenfried Walther von Tschirnhaus, die auf Geheiß August des Starken das Geheimnis des „weißen Goldes“ finden sollten. Aus Auer Erde, Wasser, Feuer und Luft gelang ihnen 1708 der erste weiße Porzellan­brand, der bald den teuren und langen Transport aus China über­flüssig machte. Zwei Jahre später, am 23. Januar 1710, über­nahm Böttger die Leitung der neu gegründeten Königlich-Sächsischen Meißner Porzellan­manu­faktur auf der Albrechtsburg.

Geschenke für Katharina die Große

In der Folgezeit stieg die Manufaktur schnell zum Lieferanten exklusiver Geschenke für Europas Fürsten­häuser und Hochadel auf. Bald schon galten Skulpturen, prunkvolle Vasen, Geschirr in Zwiebel­muster und Schwanen­dekor im Zeichen Gekreuzter Schwerter als Inbegriff von Kunst­fertig­keit und sichere Wert­anlage.

Eigene Ressourcen sind Gold wert

Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung
Dr. Christian Kurtzke, Vorsitzender der Geschäftsführung (Foto: Meissen)

Mit dem Wandel in Tisch­kultur und Interieur und dem Zusammen­bruch von Export­märkten geriet die Luxus­marke 2008 in die roten Zahlen. Als Sanierer trimmt seitdem Dr. Christian Kurtzke die Staatliche Manu­faktur auf Wirt­schaft­lich­keit. Doch anders als in solchen Fällen üblich entschied er sich gegen schnellen Personal­ab­bau. „Wir definieren unseren Marken­wert nicht über Design, sondern über die begrenzten Ressourcen“, betont Kurtzke. Gemeint sind die eigene Porzellan­erde aus dem kleinsten Berg­werk Europas, das interne Labor zur Her­stellung der rund 10 000 Farben und vor allem die 800 Mitarbeiter, von denen viele eine lang­jährige kunst­hand­werk­liche Aus­bildung haben.

Zufriedenheit sichert Zukunft

Seine Strategie scheint aufzugehen: Umsatz­zu­wächse bei Schmuck­kollektion, hoch­wertiger Wand­be­klei­dung und Jubiläums­kunst­werk­edition unter­streichen die Zukunfts­fähig­keit der Marke. Auch die Frage nach Gemein­sam­keiten von MEISSEN® und MEGA ist schnell geklärt: „Beide verbindet hand­werk­liche Kompetenz, Zu­ver­lässig­keit und Liebe zum Produkt“, sagt IT-System-admi­ni­stra­torin Marlies March: „Für beide Partner ist die Zufrieden­heit der Kunden Firmen­philo­sophie.“

Die Manufaktur ist heute mit 300 Fachhändlern und eigenen Shops in 30 Ländern vertreten.
Die Manufaktur ist heute mit 300 Fachhändlern und eigenen Shops in 30 Ländern vertreten. (Foto: Meissen)

MEGA und MEISSEN®

MegaPlus® unterstützt MEISSEN® seit 1998 bei der Finanz­buch­haltung, Kosten­rechnung, Anlagen­buch­haltung und Material­wirt­schaft, lobt Bilanz­buch­halterin Bettina Liebold. IT-System­admini­stratorin Marlies March: „Unsere Ent­schei­dung für MegaPlus® war maß­gebend be­ein­flusst durch die An­wender­freund­lich­keit, die Flexibilität zu bisher von uns genutzter Software und nicht zuletzt durch das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Anbietern“.

Kontakt: www.meissen.com